Ganggenauigkeit Automatik-Uhren
Mechanische Werke unterliegen prinzipbedingt einer gewissen Gang-Ungenauigkeit. Das komplexe Zusammenspiel der winzigen Bauteile, individuelle Nutzungsgewohnheiten sowie andere äußere Einflüsse sind verantwortlich dafür, dass die Zeitanzeige ständig gewissen Schwankungen unterliegt. Grundsätzlich wird bei der Justage darauf geachtet, dass auch unter ungünstigen Bedingungen das Werk niemals zu langsam läuft, sondern tendenziell vorauseilt.
Das bei unseren Modellen verwendete ETA-Werk 2824-2 wird mit einer Vorauseilung von 0 bis 40 Sekunden /Tag vom Hersteller ausgeliefert. Der Uhrmachermeister unseres Fabrikanten in Pforzheim justiert die Werke dann nochmals manuell auf eine deutlich geringere Vorauseilung zwischen 0 und maximal 15 Sekunden. Dieser Wert entspricht den Hersteller-Vorgaben von Automatikuhren im oberen Preissegment.
Als Liebhaber mechanischer Werke sollte man mit einer gewissen Gang-Ungenauigkeit leben können. Wer großen Wert auf absolute Präzision und sekundengenaue Anzeige legt, dem empfehlen wir unsere Quarz-Modelle, die eine vergleichsweise verschwindend geringe Abweichung von -10/+20 Sekunden im Monat bieten.