Das Paradies ist eine Wanderbaustelle

Text und Fotos von Klaus Botta , 11.07.2024

…oder, etwas anders formuliert: „Wer ständig glücklich sein will, muss sich oft verändern“. So drückte es Konfuzius aus. Das mag im ersten Moment merkwürdig klingen, deckt sich aber genau mit meiner Lebenserfahrung. Die glücklichsten Personen in meinem Umfeld sind fast ausnahmslos diejenigen, die ein aktives, arbeitsreiches Leben führen. Meist sind es besonders engagierte Menschen und eben nicht diejenigen, die sich regelmäßig mit Champagnerglas in der Hand in einer inszeniert luxuriösen Umgebungen abbilden.

Inhaltlich ähnliche Bilder gibt es bereits in mittelalterlichen Darstellungen des Paradieses, oder genauer gesagt von dem, was man sich damals unter „dem Paradies“ vorgestellt hat: „In idealisierten Landschaften untätig herumliegende wohlgenährte Menschen, denen gebratene Vögel in den Mund fliegen“.
Für mich ist das eher eine Horrorvorstellung als ein erstrebenswertes Ideal. Auch ein Wunschstatus wird langweilig bis lästig, sobald er zum Dauerzustand wird. Gleichförmigkeit produziert Langeweile und damit Unzufriedenheit. Kontraste dagegen produzieren Spannung und letztlich Lebensqualität.

Nach einer langen anstrengenden Wanderung macht die abschließende Einkehr am Ziel mindestens doppelt so viel Spaß, als wenn man mit dem Auto dorthin gefahren wäre.
Ein Kurzurlaub nach einer langen und anspruchsvollen Arbeitsphase bereitet in der Regel auch mehr Freude als ein langer gleichförmiger Urlaub, der an einen wenig herausfordernden Alltag anschließt.

NOVA Black Edition



Der Urlaub ist generell ein interessantes Thema, weil er ein ungewöhnlich hohes Maß an persönlicher Gestaltungsmöglichkeit bietet. Bewusst oder unterbewusst streben wir nach Unterschieden zu unserem Alltag. Ist dieser sehr stressig, wird man eher nach Ruhe und Gelassenheit streben. Ist der Alltag eher langweilig und eintönig, ist ein betont aktiver Urlaub oft genau das, was einem guttut.

In meinen Urlauben schätze ich den hohen Kontrast zum Alltag. Deswegen fliege ich auch lieber im kalten und dunklen Winter in warme sonnige Gegenden als im Sommer. Dort leiste ich mir ausufernde Tischgespräche mit interessanten Menschen, langes untätiges Dösen am Strand, aber eben auch knackige Bergtouren mit dem Mountainbike oder lange Fototouren mit umfangreicher Kameraausrüstung.
Im Urlaub lebe ich bewusst anders. Und das macht mir enorm viel Spaß. Neben spannenden Fotos und mehr Fitness bringe ich immer auch viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause. Bei gleichförmigen Urlauben bleibt dagegen wenig zurück.

Und noch etwas habe ich bei mir bemerkt. Ich nehme gerne etwas „Neues“ mit in den Urlaub. Ein neues Kleidungsstück, ein neues Objektiv oder ein neues Buch.
Ich erkläre mir das so: Umso mehr althergebrachte Utensilien ich in das Urlaubsgepäck packe, desto mehr Alltag (oder Alttag) begleitet mich in der neuen Umgebung.
Neue sinnvolle Errungenschaften oder Aktivitäten unterstreichen dagegen den Kontrast zum normalen Leben und erhöhen den Erlebniswert. Indirekt steigt damit automatisch auch der Erholungswert.

Im Urlaub trage ich meist etwas andere Kleidungsstücke und sogar eine andere Uhr als sonst. Eine Armbanduhr, die für mich das Thema Urlaub perfekt verkörpert, ist die NOVA.

NOVA weiss


„Im Urlaub trage ich überhaupt keine Uhr“ wird jetzt der eine oder andere sagen.
Das ist natürlich die radikalste Veränderung, aber „gar keine Zeit“ wäre mir schon wieder etwas zu wenig zeitliche Orientierung. In aller Regel brauche ich im Urlaub keine minutengenaue Zeitangabe, eine überblickhafte Einschätzung der Tageszeit hingegen verleiht meinem Urlaubstag eine sinnvolle Minimalstruktur. Und genau dafür ist die NOVA für mich genau das richtige Maß an Zeitanzeige.

Der Unterschied zu „gewöhnlichen Uhren“ ist verblüffend. Die NOVA präsentiert die Tageszeit beeindruckend eindeutig und intuitiv. Die Zeit erscheint quasi als grafische Position in einem ruhig gestalteten Ringfenster, somit ist die Information minimiert und dadurch besonders einfach und schnell erfassbar.

Hinzu kommt noch die Besonderheit, dass sich nichts zu bewegen scheint. Es gibt kein sichtbares Fortschreiten der Zeit – nur einen Zeitpunkt in einem Zeitraum.
Für mich vermittelt jeder Blick auf die NOVA in beeindruckender Weise Ruhe und Gelassenheit.

Die NOVA ist sicher nicht die universelle Alltagsuhr für jedermann, aber umso mehr ein „Statement mit Freizeitanzeige“.

Entdecken Sie jetzt die NOVA.

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